Corona Aktuell

Lieber Vereinsvorstände,

unsere Bemühungen Sie/Euch zu unterstützen gehen weiter. Wir konnten einen Referenten für eine spezielle Corona-Onlineveranstaltung gewinnen.

Ins Spiel kommen
Digitales Kompaktseminar zur Planung von Proben und Vorstellungen in Coronazeiten

Corona stellt uns als Kulturschaffende vor zahlreiche Herausforderungen.
Damit wir, unsere Mitwirkenden und auch die Zuschauer*innen sicher durch diesen Herbst und Winter kommen, brauchen wir einen guten Überblick über aktuelle Regeln und Verordnungen (u.a. die hessische Coronaverordnung), wichtige Aspekte zur Veranstaltungsplanung und Tipps und Ideen. Und natürlich ein Hygienekonzept. Dieses Seminar will in Form eines Zoom-Meetings mit Impulsvorträgen, Praxisbeispielen, kollegialem Erfahrungsaustausch und jede Menge Fragemöglichkeiten den Weg durch den Dschungel der Herausforderungen freimachen.
Gemeinsam wollen wir virtuell den Weg der Mitwirkenden und der Zuschauenden von den Proben durch die Aufführungen gehen und dabei feststellen auf welche Punkte es bei den Veranstaltungen in Corona-Zeiten ankommt, damit die neue Spielzeit starten kann.
Denn es ist Zeit, ins Spiel zu kommen, es ist Zeit für Veranstaltungen.

Referent:
Marcus Joos, Vizepräsident und Künstlerischer Leiter des LABW

Daten:
Mo 26. Oktober – 18.30 Uhr
Mi 28. Oktober – 18.30 Uhr
Do 29. Oktober – 18.30 Uhr
So 08. November – 18.00 Uhr

Dauer jeweils 2,5 bis 3h als Zoom-Meeting – Kosten 10€ pro Teilnehmer; Es wird eine Rechnung per Mail geschickt.

Der Link zum jeweiligen Meetingtermin erfolgt mit der Rechnung kurz vor dem Veranstaltungstag.

Hier ist der Link zu den Anmeldungen: http://amateurtheaterhessen.coffeecup.com/forms/Seminare2019

Es stehen für jeden Termin jeweils 20 Plätze zur Verfügung! Damit ist gewährleistet, das alle Fragen beantwortet werden können.

Wichtiger Hinweis!

Der Verband Hessischer Amateurtheater e.V. darf keine rechtsfähigen Auskünfte erteilen! Wir verweisen lediglich auf den aktuellen veröffentlichten Stand der verschiedenen Institutionen.

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen – Was ist wieder erlaubt, was nicht?

Das Ministerium hat aktuell neue Auslegungshinweise veröffentlicht. Hier sind entsprechende aktuelle Regelungen, die auch die Theater betreffen, zu finden. Es gilt auch weiterhin die von der VBG veröffentlichte Handlungsempfehlung. „Handlungshilfe der Verwaltungsberufsgenossenschaft „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – Empfehlungen für die Branche Bühnen und Studios“

Der Link zur Seite des Ministeriums: https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht

Zweite Umfrage zum Thema Corona und die Folgen beendet

Die zweite Umfrage zum Thema „Corona und die Folgen“ ist beendet. Wir danken allen Theatern, die an der Befragung teilgenommen haben. Wir werten die Ergebnisse jetzt aus und können vielleicht schon einige Auswertungen beim Corona-Spezial am 3.Oktober präsentieren.

Bundesministerium und VBG

Es wird in den einzelnen Länderverordnunugen immer wieder darauf hingewiesen, das auch die Regelungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der VBG gesetzlichen Unfallversicherung gelten. Die VBG regelt den Arbeitsschutz auf der Bühne. Hier der Link zu einem entsprechenden PDF. http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/3_Aktuelles_und_Seminare/6_Aktuelles/Coronavirus/Brancheninfos_Arbeitsschutzstandard/BuehnenuStudios_Probenbetrieb.pdf?__blob=publicationFile&v=8 Hier finden sich hilfreiche Hinweise für Proben und Vorstellungen.

Förderprogramm – HESSEN KULTURELL NEU ERÖFFNEN

Unter diesem Motte ist ein Förderprogramm des Landes Hessen aufgelegt. Dahinter verbirgt sich ein umfassender Antrag zur Beantragung von Fördermitteln zur Wiederöffnung von z.B. Theatern.

Den Link zur Seite veröffentlichen wir hier: https://wissenschaft.hessen.de/foerderung/kulturfoerderung/corona-kulturpaket/phase-3a-innovativ-neu-eroeffnen


Bundesprogramm Neustart Kultur

Die Bundesregierung hat ein neues Programm für Kulturelle Zentren und Häuser aufgelegt. Wir veröffentlichen gern den Link. Ob die Fördermöglichkeiten des Bundes für Theater in Hessen hilfreich sind, können wir allerdings nicht beurteilen.

https://neustartkultur.de/nk/

Über direkte Rückmeldungen über gemachte Erfahrungen würden wir uns sehr freuen. Einfach eine Mail an die Geschäftsstelle schicken.

Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung)
Stand: 15.08.2020

Link zum aktuellen pdf aus Hessen: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/20-08-15-auslegungshinweise_cokobev.pdf

Wir empfehlen aber in jedem Fall, sich mit den Ansprechpartnern vor Ort in Verbindung zu setzen. (Rathaus, etc.) Für einige Räume, Häuser, Flächen, … gibt es schon festgelegte Einschränkungen und Hygieneanforderungen.



Aktuelle Information vom BDAT – Pandemiesicher im Amateurtheater agieren

Ein aktueller Leitfaden des BDAT gibt einen kurzen Überblick, wie Theater zwischen Kulturproduktion und Ehrenamt den Gesundheitsschutz wahren und gleichzeitig agieren können, wenn und soweit gesetzliche Regelungen von Bund und Ländern dies zulassen.
https://bdat.info/nachri…/pandemiesicher-agieren-im-theater/

Der „Engagementbote“ (Kurzinformation der Landesehrenamtsagentur Hessen) hat in seiner Ausgabe 04-2020 noch einmal alle wichtigen Informationen zur Vereinsförderung zusammengefasst.

Soforthilfe für Vereine

Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“
Das Land Hessen startet ab 1. Mai mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“,
um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft
abzufedern. Je nach Situation bis zu 10.000 € finanzielle Unterstützung. Laut der entsprechenden Richtlinie
können Mittel beantragt werden, beispielsweise für: Nachwuchsarbeit, Mieten / Betriebskosten (Wasser,
Strom, weitere Nebenkosten), Instandhaltungen, Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie
abgesagte Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o.ä.). Alle
41.000 gemeinnützigen Vereine sind antragsberechtigt. Gemeinnützige Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund
Hessen e.V. sind, richten ihre Anfragen an die E-Mail-Adresse coronavereinshilfe@
sport.hessen.de. Aus dem Bereich Kultur können Vereine ihre Anträge beim Hessischen Ministerium
für Wissenschaft und Kunst unter corona-vereinshilfe@hmwk.hessen.de stellen. Vereine im Bereich
Naturschutz u.ä. stellen ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz corona-vereinshilfe@umwelt.hessen.de. Zuständig für Anträge sozialer Vereine wie
z.B. Opferhilfe, Hospizdienste und -initiativen, Flüchtlingshilfe, Nachbarschaftshilfe und Landfrauen sowie
Dach- und Fachverbände der Kindertagesbetreuung ist das Hessische Ministerium für Soziales coronavereinshilfe@
hsm.hessen.de. Die Pressemeldung mit der Richtlinie und dem Antragsformular finden Sie auf:
https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-undkulturarbeit

Weitere weitreichende Informationen gibt es auch auf der Internetseite: www.gemeinsam-aktiv.de (wir danken für die Erlaubniss der Veröffentlichung)


Liebe Theaterfreunde,   anbei erhaltet ihr einen Kurzüberblick zu den allgemeinen steuerlichen und rechtlichen Themen, die während der letzten 14 Tage in den Medien zu lesen waren und von Frau Oechler, unserer Referenten zu steuerlichen und rechtlichen Themen im VHA, zusammengestellt und gewürdigt wurden.  Ich denke, dass die Informationen sicherlich nicht erschöpfend sind und auch nicht alle Themen behandeln können, aber es galt fürs Erste  einen Überblick über die naheliegenden Themen zu erfassen.   Sollten bei euch spezifische Fragen und Probleme unter den genannten Gesichtspunkten vorliegen, wendet euch per Mail direkt an Frau Oechler. Ansonsten natürlich auch gerne an mich.   Herzliche Grüße Norbert Deforth


Montag 23.03.2020

Regierung erlaubt Online-Hauptversammlungen

Heute 15:01 Uhr

Die Bundesregierung erlaubt wegen der Corona-Krise erstmals Hauptversammlungen, die ausschließlich online abgehalten werden. Damit solle sichergestellt werden, dass sie trotz der Einschränkungen im Versammlungsrecht beschlussfähig sind. Der Vorstand könne auch ohne Satzungsermächtigung eine Online-Teilnahme an der Hauptversammlung ermöglichen. Erstmals werde auch die Möglichkeit einer präsenzlosen Hauptversammlung geschaffen.

Aber Achtung, ich weise darauf hin, dass das nicht für alle Themen in einer JHV gilt. So können m.E. geheime Wahlen eben gerade nicht onlinemäßig durchgeführt werden. Hierzu müsste es noch eine

Durchführungsbestimmung geben, die aber nicht vorliegt.

Link:https://www.tagesschau.de/newsticker/coronavirus-liveblog-105.html#Regierung-erlaubt-Online-Hauptversammlungen


Hier das Schreiben von Frau Oechler

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wir alle merken, ist die aktuelle Zeit sehr besonders und ich hoffe sehr, dass alles halbwegs glimpflich überstanden wird und wir nie mehr eine solche Ausnahmesituation erleben müssen.

Bei aller Sorge um unsere eigene Gesundheit und die unserer Lieben, geht das Leben aber trotzdem (irgendwie) weiter – was vor allem bedeutet, dass Steuergesetze nicht außer Kraft gesetzt sind.

Wenn ich in den Medien lese, dass Vereine als Zeichen der Solidarität auf Mitgliedsbeiträge (vorerst) verzichten wollen und/oder die örtlichen Handwerker dadurch unterstützen wollen, dass diese für die Werbung in Programmheften des Vereins o. ä. nicht zu bezahlen haben usw., dann ist das menschlich eine selbstverständlich nachvollziehbare und anerkennenswerte Aktion – gefährdet aber die Gemeinnützigkeit!

Natürlich ist der Verein weiterhin gemeinnützig wegen Förderung des Sports, der Kultur, des Brandschutzwesens etc. – und nicht wegen Unterstützung der heimischen Gewerbebetriebe!

Ein weiteres Problem ist die Beschlussfassung ohne physisches Treffen. Selbstverständlich sind sowohl virtuelle Mitgliederversammlungen als auch virtuelle Vorstandsitzungen mit entsprechend rechtssicheren Beschlussfassungen möglich, wenn (!) die Satzung diese Form der Versammlung zulässt und regelt. In den allermeisten Satzungen ist dies gerade nicht geregelt, so dass die herrschende Literaturmeinung davon ausgeht, es müsse die schriftliche (nicht per E-Mail!) Zustimmung aller (Vorstands-)Mitglieder zum geänderten Verfahren vorliegen.

Davon unabhängig bleiben aber zunächst mal die grundsätzlichen Zuständigkeiten bestehen, d. h. wenn die Mitgliederversammlung z. B. für die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge zuständig ist, dann obliegt es auch der Mitgliederversammlung darüber zu befinden, ob die Mitgliederbeiträge ausgesetzt werden sollen. Solche Entscheidungen können „nicht mal schnell“ auf Vorstandsebene via Skype, WhatsApp oder Telefon verlagert werden. Dies gilt natürlich auch für alle „normalen“ Entscheidungen, die im regulären Tagesgeschäft anfallen. Wenn diese von der Mitgliederversammlung zu treffen sind, dann kann der Vorstand dies nicht „an sich ziehen“, nur weil auf Vorstandsebene evtl. ein kürzerer Dienstweg möglich ist.

Bei allem Verständnis für außergewöhnliche Maßnahmen in außergewöhnlichen Zeiten – bitte vergessen Sie nicht, dass steuerliche, gemeinnützigkeitsrechtliche und vereinsrechtliche Regeln weiterhin gelten!

Bei steuer-/gemeinnützigkeitsrechtlichen Fragen, bin ich weiterhin gerne Ihr Ansprechpartner.

Zudem haben mich sehr vielfältige, individuelle Fragen erreicht, so z. B. ob ein außer-Haus-Verkauf von Vereinsheimen weiterhin möglich sei oder ob die zusagten finanziellen Hilfen auch für Vereine gelten.

Bei solchen Themen kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen und kann Sie nur an die offiziellen Stellen, Landkreis, Gesundheitsamt, Banken oder auch Ihren Sport-/Landesverband etc. verweisen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Sandra Oechler, Diplom-Kauffrau, Steuerberaterin

E-Mail: s.oechler@vereinsberatung-oechler.de

URL: www.vereinsberatung-oechler.de

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